Akkuwarnung auf Linux-Desktop-Rechnern: Lösung mit einer virtuellen Fake-Batterie

Akkuwarnung auf Linux-Desktop-Rechnern: Lösung mit einer virtuellen Fake-Batterie

Auf modernen Linux-Desktop-Systemen mit XFCE, Cinnamon, KDE, o.ä. kann es vorkommen, dass upower keinen Akku findet. Das virtuelle DisplayDevice wird dadurch mit einem Ladezustand von 0 % angelegt und XFCE zeigt beim Anmelden eine oder mehrere Akkuwarnungen als Pop-Up oder ein rotes Akkusymbol an.

Auf der Suche nach einer Lösung haben wir verschiedene Dinge getestet. Das Hinzufügen von „NoDisplayDevice=true“ in der /etc/UPower/UPower.conf brachte ebenso wenig Linderung wie das Hinzufügen eines Blocks:

(mehr …)

Proxmox 7to8 & Upgrade Windows 10 VM zu Windows 11

Proxmox 7to8 & Upgrade Windows 10 VM zu Windows 11

Das Ende von Windows 10 ist der Beginn von Windows 11.

 

End of Windows 10 (EOL)

Nach dem 14. Oktober 2025 wird Microsoft keine Updates mehr für Windows 8.1 und Windows 10 mehr zur Verfügung stellen.
Quelle: Microsoft kündigt Windows 8.1 und Windows 10 EOL an.

Da es neben inkompatibler Hardware, auf dem Windows 10 läuft und das man virtualisieren möchte,  auch bestehende virtuelle Windows 10 Maschinen auf Proxmox VE gibt, die auf Windows 11 upgedated werden sollen oder müssen, ist hier das Step-by-Step-Upgrade-How-To.

Die Systemvoraussetzungen für Windows 11 sind folgende:

  • 4 GB RAM
  • 64GB Disk
  • TPM 2.0
  • UEFI
  • Kompatible CPU
  • u.a.

Die vollständige Liste ist hier zu finden: Microsoft Windows 11 Systemanforderungen.

Teil 1: Proxmox VE Upgrade

Proxmox VE 8

Wir brauchen also zuerst einmal Proxmox VE in der Version 8, da hier erstmals TPM 2.0 verfügbar ist und auch UEFI vollständig Windows 11 -fähig unterstützt wird.
Hier ist die Upgrade-Prozedur beschrieben: Proxmox VE 7 to 8

Zusammengefasst durchlaufen wir folgende Schritte:

Shutdown sämtlicher VMs und Container.
Proxmox 7 noninteraktiv auf den neuesten Stand bringen und Version ausgeben:
export DEBIAN_FRONTEND=noninteractive; apt update
yes '' | apt-get -y -o DPkg::options::="--force-confdef" -o DPkg::options::="--force-confold" upgrade
yes '' | apt-get -y -o DPkg::options::="--force-confdef" -o DPkg::options::="--force-confold" dist-upgrade
apt autoremove
pveversion
Proxmox 7to8 Check:
pve7to8

Dieser Schritt darf keine Fehler ausgeben. Falls doch, sind diese erst einmal zu beheben. Uns ist noch keiner unter gekommen.
Falls bei euch einer auftritt, bitte hier einen Kommentar hinterlassen.

Proxmox 8 Repo Upgrade:
sed -i 's/bullseye/bookworm/g' /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.d/pve-enterprise.list

Refresh Repo Index:

apt update

Upgrade auf Proxmox 8:

apt dist-upgrade

Das war es erst mal für Proxmox. Nach reboot steht die Proxmox VE in der Version 8 zur Verfügung.

Wie man physikalische Windows 10 Hardware virtualisiert, um es auf Windows 11 upzugraden, erspare ich uns erst mal.
Gegebenenfalls wird es dafür noch einen weiteren Beitrag geben, falls das von Interesse ist und ihr das in den Kommentaren wünscht.

Teil 2: Windows 10 vorbereiten: Disk nach GPT konvertieren

Ein essentieller Schitt für die Umstellung zu UEFI ist die Umwandlung der Windows vDisk von MBR auf GPT.
Am einfachsten geschieht das unter Windows selbst.

1. Dazu ist ein Command-Fenster (cmd) als Administrator zu starten.
2. Im Command-Fenster ist folgender Validierungsbefehl auszuführen:
mbr2gpt /validate /allowFullOS

mbr2gpt Validate

Falls dieser Befehl fehlerfrei beendet wurde, kann die Konvertierung der Disk nach GPT finalisiert werden durch folgenden Befehl:
mbr2gpt /convert /disk:0 /allowFullOS

mbr2gpt convert

Die VM kann nun herunter gefahren werden. Falls der Hypermode aktiv ist, einfach statt Herunterfahren, einen Neustart durchführen und die VM in dem Moment stoppen, wenn das Proxmox-Boot-Logo angezeigt wird.

Teil 3: Anpassungen der VM Hardware unter Proxmox VE

1. Umstellung der CPU auf [host]

CPU type host

2. Einfügen einer EFI Partition

EFI Disk

3. Umstellen des BIOS auf UEFI

UEFI BIOS

4. Einfügen des TPM 2.0 Chips

TPM 2.0 chip

5. Booten der Windows 10 VM

Teil 4: Upgrade auf Windows 11

Windows 11

1. PC Health Check

Download PC Health Check unter https://aka.ms/GetPCHealthCheckApp, installieren und ausführen.

Windows 11 Check Start

Result simple

Result Full

Wenn alles grün ist, kann das eigentliche Update beginnen.

2. Update auf Windows 11

Falls Windows Update nicht anbietet, auf Windows 11 upzudaten, kann man das auch manuell anstoßen.

Download von Windows 11 Updater hier: https://www.microsoft.com/software-download/windows11

Ausführen der Setup-Datei Windows11InstallationAssistant:

Windows 11 Installation Assistand

Windows 10 to 11

Windows 11 Upgrade

Nach dem Neustart steht Windows 11 zur Verfügung.

Voilà

3CX, phppgadmin & nginx

3CX hat nicht gerade die Vorzeige-Dokumentationen, man möchte sich bedeckt halten, um die Services wirtschaftlicher vermarkten zu können. Nichts dagegen, wir wollen trotzdem ein bisschen mehr Informationen haben.

Wie sieht wohl das Datenmodell einer 3CX VoIP Telefonanlage aus? Wie kommen wir an wichtige Infos und wo stehen die? Wir brauchen doch einen Dialer für Firefox ohne Telify! (mehr …)

Supermicro IPMI Firmware Konsolen-Update am Beispiel eines X9DRW Boards

Supermicro IPMI Firmware Konsolen-Update am Beispiel eines X9DRW Boards

IPMI Firmware Download von Supermicro:

https://www.supermicro.com/support/bios/firmware.aspx

https://www.supermicro.com/about/policies/disclaimer.cfm?SoftwareItemID=2959

Auf dem Host muss das ipmitool installiert sein (hier Proxmox 5.4), falls IPMI zurück gesetzt werden muss.

apt-get install ipmitool

Via scp auf den Proxmox Server kopieren. Auf dem Host geht es weiter:

root@pvecn1:~# unzip IPMI_SMM_X9_2_59.zip 
Archive:  IPMI_SMM_X9_2_59.zip
  inflating: SMM_X9_2_59.ima         
  inflating: RKCSFlsh2.5.zip         
  inflating: RLinFlsh2.9.zip         
  inflating: RWinFlsh2.9.zip         
  inflating: SMM_IPMI_AA.pdf         
root@pvecn1:~# unzip RLinFlsh2.9.zip 
Archive:  RLinFlsh2.9.zip
   creating: Linux_x86_32/
   creating: Linux_x86_64/
  inflating: Linux_x86_32/RLin32Flsh  
  inflating: Linux_x86_32/libipmi.so.1  
  inflating: Linux_x86_64/RLin64Flsh  
  inflating: Linux_x86_64/libipmi.so.1  
root@pvecn1:~# cd Linux_x86_64
root@pvecn1:~/Linux_x86_64# ls -la
total 306
drwxr-xr-x  2 root root      4 Dec 13  2011 .
drwx------ 10 root root     25 Jun  4 15:28 ..
-rwxr-xr-x  1 root root 482447 Dec 12  2011 libipmi.so.1
-rwxr-xr-x  1 root root  70528 Dec 13  2011 RLin64Flsh
root@pvecn1:~/Linux_x86_64# export LD_LIBRARY_PATH=.
root@pvecn1:~/Linux_x86_64# ./RLin64Flsh -nw -ip XXX.XXX.XXX.XXX -u ADMIN -p [SUPERGEHEIMES_PASSWORT] ../SMM_X9_2_59.ima 
-------------------------------------------------
YAFUFlash - Firmware Upgrade Utility (Version 2.9)
-------------------------------------------------
(C)Copyright 2008, American Megatrends Inc.

Creating IPMI session via network with address 172.20.24.73...Done
UBOOT Versions is different Updating of UBOOT is recommended  
So,Type (Y/y) to Update UBOOT
or (N/n) to Skip
Enter your Option : Y

****************************************************************************
 WARNING!
        FIRMWARE UPGRADE MUST NOT BE INTERRUPTED ONCE IT IS STARTED.
        PLEASE DO NOT USE THIS FLASH TOOL FROM THE REDIRECTION CONSOLE.
****************************************************************************
Preserving Env Variables... done
Uploading Firmware Image : 100%... done
Flashing Firmware Image : 100%... done
Verifying Firmware Image : 100%... done
Setting Env variables ... done
Resetting the firmware..........

root@pvecn3:~/Linux_x86_64# ipmitool lan set 1 ipsrc static
root@pvecn3:~/Linux_x86_64# ipmitool lan set 1 ipaddr XXX.XXX.XXX.XXX
Setting LAN IP Address to XXX.XXX.XXX.XXX
root@pvecn3:~/Linux_x86_64# ipmitool lan set 1 netmask 255.255.255.0
Setting LAN Subnet Mask to 255.255.255.0
root@pvecn3:~/Linux_x86_64# ipmitool lan set 1 defgw ipaddr XXX.XXX.XXX.XXX
Setting LAN Default Gateway IP to 172.20.24.1
root@pvecn3:~/Linux_x86_64# ipmitool mc reset cold

Falls vom letzten Setup noch ein Chassis Intrusion Detection ansteht, kann dieser zurück gesetzt werden:

root@pvecn1:~/Linux_x86_64# ipmitool raw 0x30 0x03

Für den Fall, dass das Passwort zurück gesetzt werden muss, macht man einen Factory Reset:

root@pvecn1:~# wget ftp://ftp.supermicro.com/utility/IPMICFG/IPMICFG_1.29.0_build.181029.zip
root@pvecn1:~# unzip IPMICFG_1.29.0_build.181029.zip
root@pvecn1:~ cd IPMICFG_1.29.0_build.181029/Linux/64bit# ./IPMICFG-Linux.x86_64 -fd
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.